Netzpate im Vergleich zu Google Family Link und Apple Bildschirmzeit
Netzpate sperrt Inhalte – nicht Kinder. Bildschirmzeit und Family Link setzen am Gerät an: Apps, Zeit, Käufe. Netzpate setzt am Inhalt an: 53 Kategorien bleiben draußen, der Rest bleibt offen. Beide Bordmittel sind kostenlos und können Dinge, die Netzpate nicht kann. Hier steht mit Quellen, wo sie beim Web aufhören – und wo Netzpate anfängt.
Ein Schalter, oder 53 Kategorien?
Stand 2026-09-12
„Bildschirmzeit und Family Link haben einen Schalter gegen Pornos. Netzpate hat 53 Kategorien und weiß, dass eine Zehnjährige andere Grenzen braucht als ein Fünfzehnjähriger.“
- Google-Hilfe zum Chrome-Filter in Google Family Link, wörtlich: „Chrome tries to block sexually explicit sites“ – support.google.com/families/answer/7087030, abgerufen 12.09.2026.
- Apple-Support „Kindersicherung auf dem iPhone oder iPad deines Kindes verwenden“ nennt für Webinhalte drei Stufen: „Unbeschränkt“, „Nur jugendfreie Websites“, „Nur genehmigte Websites“ – support.apple.com/de-de/105121, Stand 27.04.2026, abgerufen 12.09.2026.
- Google-Hilfe zu Family Link, wörtlich: „iPhones, iPads, and computers other than Chromebooks can’t be supervised with Family Link“ – support.google.com/families/answer/7101025, abgerufen 12.09.2026. Die Family-Link-App für das Elterngerät gibt es im App Store („Requires iOS 17.0 or later“, abgerufen 12.09.2026).
- 53 Kategorien: Securepoint Cloud Shield, Stand 2026-09-12.
Auf dem iPhone
Apple Bildschirmzeit filtert das Web nur nach „jugendfrei ja oder nein“ und meldet dir keine gesperrten Aufrufe – der Bericht zeigt Nutzungszeit, Apps und Websites. Netzpate filtert nach Alter in jeder App, die den DNS des Geräts benutzt, im WLAN wie im Mobilfunk, sobald das Netzpate-Profil aktiv ist, und zeigt dir im Portal jede gesperrte Anfrage. Entfernt dein Kind den Schutz, siehst du das als „zuletzt gesehen“.
Auf Android
Google Family Link filtert Webinhalte in Chrome und laut Google „einigen Android-Apps“, und dort nur eine Kategorie. Netzpate filtert nach Alter in jedem Browser und jeder App, die den DNS des Geräts benutzen, sobald das Profil aktiv ist, und zeigt dir, was gesperrt wurde. Family Link zeigt Eltern Nutzungszeit und den Standort des Android-Geräts; ein Bericht über gesperrte Aufrufe ist in Googles Hilfe nicht beschrieben.
Und wenn in der Familie beides liegt
Google Family Link kann das iPhone oder iPad deines Kindes nicht beaufsichtigen; auf dem Elterngerät läuft die App auch unter iOS. Apple Bildschirmzeit für ein Kind unter 13 richten Eltern von einem iPhone, iPad oder Mac aus ein; einen Weg über ein Android-Elterngerät beschreibt Apple nicht. Und die Inhalte von WhatsApp- oder Signal-Chats prüft keines von beiden. Netzpate gibt jedem Kind ein Profil, auf iPhone und Android gleich.
Hinweise auf Mobbing im Chat gehören zu Netzpate Pro (begrenztes Kontingent) – du liest nicht mit, dafür werden Nachrichten automatisiert ausgewertet.
Warum reicht ein Schalter nicht?
Ein Schalter kennt ein Problem. Für Gewalt und Gore, Waffen, Dating, VPN- und Proxy-Seiten und KI-Chatbots hat keines der beiden eine eigene Kategorie – und für ein Grundschulkind auch keine für TikTok und Discord.
Und ein Schalter kennt kein Alter: Eine Zehnjährige bekommt dieselbe Regel wie ein Fünfzehnjähriger. Netzpate arbeitet mit 53 Kategorien und rund 200 sperrbaren Diensten, drei Altersvorlagen und einer Freigabe pro Seite, wenn eine Ausnahme nötig ist.
Was die Bordmittel besser können
App-Sperren und App-Limits, Auszeit und Nutzungszeit und der Standort des Kindergeräts stehen in Apple Bildschirmzeit und Google Family Link – in Netzpate nicht. Neue Apps lassen beide freigeben: Google Family Link über die App-Genehmigung, Apple über die Kaufanfrage in der Familienfreigabe. Kommunikationslimits, also wer anrufen und schreiben darf, gibt es nur bei Apple. Beides kostet nichts.
Netzpate ersetzt sie deshalb nicht: Auf dem iPhone nutzt unsere Stufe Plus Apple Bildschirmzeit ausdrücklich als Sicherheitsnetz.
Bildschirmzeit und Family Link für die Uhr, Netzpate für die Inhalte.
Unsere eigenen Grenzen: Der Webschutz prüft die Adresse einer Seite, nicht die Inhalte innerhalb erlaubter Apps. Er wirkt, solange das Netzpate-Profil auf dem Gerät aktiv ist, und nur dort, wo der DNS des Geräts benutzt wird – ein Browser mit eigenem verschlüsseltem DNS geht daran vorbei; auf dem iPhone verhindert unsere Stufe Plus über Apple Bildschirmzeit immerhin, dass neue Apps dazukommen. Bei Netzpate Pro werden Nachrichten automatisiert ausgewertet.
Apple, iPhone, iPad und Mac sind Marken von Apple Inc. Google, Android, Chrome und Family Link sind Marken von Google LLC. Netzpate ist ein unabhängiges Produkt der JC Software GmbH und steht in keiner Verbindung zu diesen Unternehmen.
Warum Netzpate?
Es gibt andere Wege, ein Kinderhandy abzusichern. Wir sagen dir ehrlich, wo sie gut sind – und wo Netzpate den Unterschied macht.
| Netzpate | FRITZ!Box-Kindersicherung | Google Family Link | Apple Bildschirmzeit (Familienfreigabe) | |
|---|---|---|---|---|
| Schutz unterwegs (Mobilfunk, fremdes WLAN) | Ja, das DNS-Profil gilt in jedem Netz | Nur im heimischen WLAN | Ja | Ja, auf dem Apple-Gerät |
| Einrichtung | Eingerichtet in fünf Minuten, geführt, ohne App | Router-Menü, technisches Verständnis nötig | Google-Konto für das Kind erforderlich, viele Einzelschritte | Apple-ID und Familienfreigabe, Bildschirmzeit-Code, nur Apple-Geräte |
| Datenverarbeitung | Deutschland/EU, Filter bei Securepoint in Lüneburg, pseudonymisiert, keine IP-Adressen in Logs | Lokal im Router | Verantwortlich: Google Ireland Ltd.; laut eigener Datenschutzerklärung (02.04.2026) Verarbeitung auf Servern weltweit, auch außerhalb der EU | Verantwortlich: Apple Distribution International Ltd. (Irland); laut eigener Privacy Policy (30.07.2025) Speicherung in der Regel bei Apple Inc. in den USA |
| Privatsphäre des Kindes | Kein Mitlesen, keine Standortverfolgung – nur Webseiten-Kategorien | Kein Mitlesen | App-Nutzung, Standort und Aktivitäten für Eltern einsehbar | Nutzungsberichte und Kaufanfragen; optional Standort über die Familienfreigabe |
| Werbung im Produkt / Weitergabe an Dritte | Keine Werbung, keine Weitergabe zu Werbezwecken | Keine | Keine personalisierte Werbung für Kinder unter dem Mindestalter; kontextbezogene Werbung in Google-Diensten möglich (Google-Hilfe 7087279, abgerufen 12.09.2026) | Laut eigener Privacy Policy (30.07.2025) kein Verkauf personenbezogener Daten; Apple-Werbeplattform in App Store und News, personalisierte Werbung abschaltbar |
| Altersgerechte Vorlagen | 3 Stufen, jede Kategorie anpassbar | Grobe Profile | Vorhanden, an Google-Dienste gekoppelt | Altersfreigaben für Apps und Inhalte in der Bildschirmzeit |
| Erkennt Mobbing & Gefahren in WhatsApp und Signal | Netzpate Pro, begrenztes Kontingent | Nein | Nein | Nein |
Netzpate
- Schutz unterwegs (Mobilfunk, fremdes WLAN)
- Ja, das DNS-Profil gilt in jedem Netz
- Einrichtung
- Eingerichtet in fünf Minuten, geführt, ohne App
- Datenverarbeitung
- Deutschland/EU, Filter bei Securepoint in Lüneburg, pseudonymisiert, keine IP-Adressen in Logs
- Privatsphäre des Kindes
- Kein Mitlesen, keine Standortverfolgung – nur Webseiten-Kategorien
- Werbung im Produkt / Weitergabe an Dritte
- Keine Werbung, keine Weitergabe zu Werbezwecken
- Altersgerechte Vorlagen
- 3 Stufen, jede Kategorie anpassbar
- Erkennt Mobbing & Gefahren in WhatsApp und Signal
- Netzpate Pro, begrenztes Kontingent
FRITZ!Box-Kindersicherung
- Schutz unterwegs (Mobilfunk, fremdes WLAN)
- Nur im heimischen WLAN
- Einrichtung
- Router-Menü, technisches Verständnis nötig
- Datenverarbeitung
- Lokal im Router
- Privatsphäre des Kindes
- Kein Mitlesen
- Werbung im Produkt / Weitergabe an Dritte
- Keine
- Altersgerechte Vorlagen
- Grobe Profile
- Erkennt Mobbing & Gefahren in WhatsApp und Signal
- Nein
Google Family Link
- Schutz unterwegs (Mobilfunk, fremdes WLAN)
- Ja
- Einrichtung
- Google-Konto für das Kind erforderlich, viele Einzelschritte
- Datenverarbeitung
- Verantwortlich: Google Ireland Ltd.; laut eigener Datenschutzerklärung (02.04.2026) Verarbeitung auf Servern weltweit, auch außerhalb der EU
- Privatsphäre des Kindes
- App-Nutzung, Standort und Aktivitäten für Eltern einsehbar
- Werbung im Produkt / Weitergabe an Dritte
- Keine personalisierte Werbung für Kinder unter dem Mindestalter; kontextbezogene Werbung in Google-Diensten möglich (Google-Hilfe 7087279, abgerufen 12.09.2026)
- Altersgerechte Vorlagen
- Vorhanden, an Google-Dienste gekoppelt
- Erkennt Mobbing & Gefahren in WhatsApp und Signal
- Nein
Apple Bildschirmzeit (Familienfreigabe)
- Schutz unterwegs (Mobilfunk, fremdes WLAN)
- Ja, auf dem Apple-Gerät
- Einrichtung
- Apple-ID und Familienfreigabe, Bildschirmzeit-Code, nur Apple-Geräte
- Datenverarbeitung
- Verantwortlich: Apple Distribution International Ltd. (Irland); laut eigener Privacy Policy (30.07.2025) Speicherung in der Regel bei Apple Inc. in den USA
- Privatsphäre des Kindes
- Nutzungsberichte und Kaufanfragen; optional Standort über die Familienfreigabe
- Werbung im Produkt / Weitergabe an Dritte
- Laut eigener Privacy Policy (30.07.2025) kein Verkauf personenbezogener Daten; Apple-Werbeplattform in App Store und News, personalisierte Werbung abschaltbar
- Altersgerechte Vorlagen
- Altersfreigaben für Apps und Inhalte in der Bildschirmzeit
- Erkennt Mobbing & Gefahren in WhatsApp und Signal
- Nein
Die FRITZ!Box-Kindersicherung ist ein guter Anfang zu Hause – sie endet aber an der Haustür. Google Family Link kann viel, setzt aber ein Google-Konto für das Kind voraus und zeigt Eltern den Standort des Android-Geräts, App-Aktivität und Nutzungszeit (Google-Hilfe, abgerufen 12.09.2026). Apple Bildschirmzeit ist auf dem iPhone stark bei Apps und Kaufanfragen – das offene Web, WhatsApp und Signal deckt sie nicht ab, und laut Apple Privacy Policy (30.07.2025) werden die Daten in der Regel bei Apple Inc. in den USA gespeichert. Netzpate schützt überall, hält die Daten in Deutschland und respektiert die Privatsphäre deines Kindes.
Kein Filter erkennt alles. Netzpate unterstützt dich und ersetzt nicht das Gespräch mit deinem Kind.
An der Seite deines Kindes. Auch online.
Das erste Handy muss kein Sprung ins kalte Wasser sein. Richte jetzt den Webschutz für dein Kind ein – kostenlos während der Beta.